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Zwei Gläser hausgemachte Hühnersuppe mit der Aufschrift „Suppe“ auf einem Metallgestell im Backofen. Die Gläser haben rote Deckel und schwarze Etiketten.
Eine Person stellt verschlossene Gläser mit buntem Inhalt auf ein Metallgestell in einem gewerblichen Ofen.

Von der Idee bis in den Shop - Wie n&m eigene Produkte entwickelt.

Viele Eigenprodukte von n&m werden bewusst in Gläser abgefüllt. Die Inhouse-Etikettierung sorgt zudem für kurze Wege und ermöglicht flexibel abgestimmte Designs.

Bereits zur Eröffnung des ersten n&m Feinkostshops stand eines fest: Die Leidenschaft für hochwertige und außergewöhnliche Lebensmittel soll, neben ausgewählten Partnermarken, auch durch eigene Produkte sichtbar werden.

Was mit der hausgemachten Bratwurst angefangen hat, ist inzwischen zu einem der spannendsten Bereiche des Unternehmens geworden – die Produktentwicklung von n&m Genuss.

Wie entstehen neue Produktideen?

Ein Großteil der Produktideen entsteht durch die Leidenschaft für gutes Essen und der damit verbundenen Inspiration aus dem Alltag. Oftmals ist es Lukas Middendorf selbst, der irgendwo ein Gericht probiert und sich anschließend vorstellen kann, genau dieses auch im eigenen Shop anzubieten – so zum Beispiel ein Schinken aus Tirol, dessen Produktion eingestellt wurde und der heute aus der eigenen Herstellung sogar besser schmeckt als das Original. Zum Teil sind es aber auch Rezepte aus der eigenen Küche, wie z.B. Curry 79 (eine Hommage an RASTA Vechta) und Lukes BBQ Sauce, die im Hause Middendorf selbst entstanden sind. „Inzwischen haben wir eine Wunschliste mit rund 150 Produkten, also an Ideen mangelt es dem Team ganz und gar nicht“, erklärt Yvonne auf dem Brinke, Leiterin für den Bereich Feinkost und Produktentwicklung. Neben den Ideen aus dem eigenen Team, werden im Entwicklungsprozess natürlich auch Kundenwünsche berücksichtigt: „Hier können wir zwar nicht auf jeden Zug aufspringen, aber sobald wir merken, dass es sich nicht nur um Einzelmeinungen handelt, gehen wir solchen Wünschen natürlich bestmöglich nach“.

Von der Idee zur Probe

In der Anfangszeit fand die Verkostung neuer Produkte immer montags statt. Ein zehnköpfiges Team testete sowohl eigene als auch ausgewählte Produkte externer Manufakturen und Hersteller. Heute sind die Testgruppen kleiner und flexibler. Erste Entwürfe werden im kleinen Kreis verkostet oder Proben mit nach Hause genommen. Langfristig möchte man jedoch zurück zu den gemeinsamen Verkostungsrunden, denn direkter Austausch, bringt am Ende die besten Ergebnisse.

Verschiedene Geschmacksrichtungen

Im Entwicklungsprozess stehen zunächst verschiedene Geschmacksrichtungen zur Auswahl. Bei Fremdprodukten konzentriert sich das Team dabei vor allem auf die vielversprechendsten Varianten, meist die Highlights oder die Top drei des Herstellers. Diese werden in den Verkostungsrunden kritisch geprüft. Bei den Eigenkreationen hingegen spielt die Saisonalität eine zentrale Rolle: Je nach Jahreszeit entstehen neue Rezepturen, die das passende Genusserlebnis für die jeweilige Saison liefern sollen.

Durchdacht verpackt: Nachhaltigkeit als Grundprinzip

Im Anschluss an die Produktentwicklung folgt die Gestaltung der Verpackung. Viele Eigenprodukte von n&m werden bewusst in Gläser abgefüllt – in einem hochwertigen Look, passend zum n&m Design. Langfristig plant n&m ein Pfandsystem für Gläser, das bereits in Ansätzen existiert: Bei Müsligläsern oder eingekochten Produkten in Weckgläsern geben Kunden die Behälter zurück und erhalten neue Gläser. Die Inhouse-Etikettierung sorgt zudem für kurze Wege und ermöglicht flexibel abgestimmte Designs. Aber auch über die Verpackung hinaus ist Nachhaltigkeit bei n&m kein Nebenaspekt: Testprodukte, die nicht in den Verkauf gehen, werden intern verteilt und Produkte mit ablaufendem Mindesthaltbarkeitsdatum, werden an die Unternehmens-Kantine übergeben.

Der Zeitrahmen der Produktentwicklung

Die Gesamtdauer der Produktentwicklung ist sehr stark abhängig vom jeweiligen Produkt und kann von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern. Ein Beispiel: die Erdbeermarmelade. Drei Entwicklungsdurchgänge waren notwendig, bis das Team mit dem Produkt zufrieden war – dieser Prozess hat in dem Fall etwa zwei Wochen gedauert. Im Anschluss an die Produktentwicklung folgt Deklaration und Labeling, ein Schritt, der in der Regel nochmal drei Wochen in Anspruch nimmt. Nach ungefähr fünf Wochen konnte das Produkt schließlich in das Shop-Sortiment aufgenommen werden.

Was zeichnet die n&m Produkte aus?

Die n&m Eigenentwicklungen sind vielfältig und reichen von Saucen über Marmeladen bis hin zu Fleischprodukten und Eiscreme. Zu den Highlights zählen sicherlich die Eiscreme aus dem eigenen Eislabor, die hausgemachten Saucen nach Lukas Originalrezepten sowie exklusive Fleischsorten, die für Kunden sonst nur schwer zu finden sind. Dabei wird für n&m die saisonale Planung und der Aufbau eines saisonalen Sortiments auch in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, da manche Produkte saisonabhängig besser laufen und so Abwechslung und Frische im Shop sicherstellen.

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